KONZEPT.

In der Philosophie fragt man seit jeher nach dem Wesen der Zeit, was auch Themen der Weltanschauung berührt. Für Platon haben Raum und Zeit keine Wesenheit, sondern sind nur bewegte Abbilder des eigentlich Seienden. Nach Immanuel Kant ist die Zeit ebenso wie der Raum eine „reine Anschauungsform“ des inneren Sinnes. Sie seien unser Zugang zur Welt, gehörten also zu den subjektiv-menschlichen Bedingungen der Welterkenntnis, in deren Form das menschliche Bewusstsein die Sinneseindrücke erlebt.

Der moderne Mensch hat scheinbar keine Zeit. High-speed- und to-go-Produkte versprechen Kompensation. Zeitmanagementseminare helfen den Tag effizient zu takten, um möglichst schnell alles zu haben, überall zu sein, erreichbar und leistungsbereit zu bleiben.

Aus der Schneller-Besser-Effizienter-Ideologie entspringt wertvoller technischer und wirtschaftlicher Fortschritt, den niemand missen möchte. Doch geht ein humanverträgliches Maß verloren, reagieren Menschen sensibel: Erschöpfung, Ermüdung, Rastlosigkeit, Hektik, Stress, Angst oder Überforderung. Burn-Out gilt fast schon als Modewort.

 

Wir möchten in unseren Räumen ein ganzheitliches Angebot für Menschen entwickeln, die Interesse haben, in ihrem Leben Aspekte der Achtsamkeit verbunden mit Entschleunigung in tiefer Verbundenheit mit dem uns umgebenden Ganzen zu erfahren.